Yoga ist nicht nur ein Frauensport

Mann und Frau beim Yoga am Strand

Nach wie vor ist Yoga mit Vorurteilen belastet und wird von Männern meist nur belächelt. Es macht den Anschein als sei in der westlichen Welt, Männlichkeit und Yoga nicht miteinander vereinbar und echte Kerle trainieren im Fitnessstudio. Selbst wenn die alte indische Tradition das Gegenteil beweist und ursprünglich die Ausübung ausschließlich Männern vorbehalten war, um die männliche Muskulatur besonders zu kräftigen und die Konzentrationsfähigkeit zu steigern, so boomte das Männeryoga erst kürzlich in einigen Großstädten der westlichen Welt.

Dabei ist Yoga weitaus mehr als eine Gymnastikstunde für Frauen oder lediglich etwas für Esoteriker. Bekanntlich ist es eine der besten und beliebtesten Möglichkeiten, um geistig und körperlich in Form zu kommen und hat enorme gesundheitliche Vorteile für Jung oder Alt, Mann oder Frau. Insbesondere wenn man sich Statistiken hinsichtlich Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Depressionen und der Lebenserwartung von Männer und Frauen im Vergleich untersucht, stellt man fest, dass das stärkere Geschlecht gesundheitlich den Kürzeren zieht und fast überall weltweit früher stirbt.  Grund genug, dass Männer anfangen zu verstehen, dass sie sich beim Yoga nicht blamieren, sondern Körper, Geist und Seele etwas Gutes tun, um somit ihre Lebensdauer verlängern.  Außerdem erzielt ein Yoga praktizierender Mann in der Frauenwelt automatisch den Echter-Kerl-mit-Tiefgang-Bonus.

Yoga vs. Fitness Workout. Häufig verbringen Männer im Fitnessstudio viel Zeit mit der Straffung ihres Körpers oder üben Sportarten aus, die hauptsächlich spezielle Muskelpartien ausbilden oder die Kondition verbessert. Jedoch erkennen sie meist nicht, was wirklich mit Körper und Geist los ist und trainieren sehr einseitig. Fitnessübungen werden meist mit schnellen kraftvollen Bewegungen und ermüdender Atmung ausgeführt. Außerdem findet ein schneller Muskelaufbau statt, der sich bei nicht fortgeführtem Training wieder zurückbildet. Die Übungen sind meist auch leistungs- und wettkampforientiert und verfolgen ein bestimmtes Ziel oder das Erreichen eines Limits. Yoga ist wiederum prozessorientiert und legt den Fokus auf langsame dynamische Bewegungen, die im Einklang mit einer entspannten  und kontrollierten Atmung ausgeführt werden. Die Bewegungen tragen dazu bei, dass Muskelgruppen besser vernetzt werden und improvisieren zeitgleich die Koordination und Flexibilität. Des Weiteren werden bei Fitnessübungen meist nur gewisse Teile des vegetativen Nervensystems angesprochen, demgegenüber wird beim Yoga das Nervensystem ganzheitlich aktiviert.

Yoga für die Karriere. Männer die auf ihre berufliche Karriere und ihrem Status großen Wert legen, können im Yoga ein neues Körperbewusstsein kennenlernen, das zu mehr Stärke und Selbstbewusstsein führt.

Yoga für das Sexualleben. Yoga ist ein gesunder Weg, um sexuelle Probleme wie erektile Dysfunktion zu behandeln und mehr Flexibilität zu erlangen. Möglicherweise haben nur wenige Wochen Yoga Praxis einen positiven Einfluss auf Ihr Sexualleben. Darüber hinaus ist es, laut Studien, auch gesundheitsförderlich für die Prostata.

Yoga für Herzkrankheiten und Bluthochdruck. Verschiedene Asanas (Posen) im Yoga verbessern die Durchblutung und helfen den Blutdruck zu senken.  Überdies hilft es beim Abbau von Körperfetten und senkt den Cholesterinspiegel. Weitere gesundheitliche Vorteile des Yoga kannst du in diesem Beitrag nachlesen.

Yoga für Rückenschmerzen. Verbringen Sie beruflich viel Zeit vor dem Computer und leiden unter Stress, Rücken-, Handgelenks- und Nackenschmerzen? Dann kann Yoga dazu beitragen Stress zu beseitigen, Verspannungen zu lösen sowie die Rücken- und Bauchmuskulatur zu stärken, um somit eine besserten Körperhaltung zu erlangen.   

Gesundheitliche Vorteile von Yoga

Frau beim Yoga mit dem Meer im Hintergrund

Yoga ist für all diejenigen, die ein gesundes Leben mit mehr Kraft und Flexibilität sowie ein Leben im Einklang mit Körper und Geist leben möchten. Jeder – egal ob jung oder alt, weiblich oder männlich – kann aufgrund einer Auswahl verschiedener Yoga-Stile mit unterschiedlichen  Schwierigkeitsgraden die enormen gesundheitlichen Vorteile des Yogas genießen. 

Durch mannigfaltige, höchst ausgeklügelte Kombinationen von Atemtechniken und dynamischen Dehnungsbewegungen können Muskeln gleichmäßig beansprucht und Verspannungen im Körper gelöst werden. Dadurch werden wiederum Gleichgewicht, Flexibilität, Atmung, Energielevel, Knochendichte, Stoffwechsel,  Herz-Kreislauf-Zirkulation und Vitalität verbessert.  Aber nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist, hat Yoga zahlreiche positive Effekte. Mittels verschiedener Posen und Entspannungstechniken, die auf eine Bewusstmachung der Atmung und Körperhaltung zielen, wird Körperbewusstsein, Selbstakzeptanz und Konzentrationsfähigkeit gefördert, was wiederum dazu beiträgt, dass künftige Stresssituationen leichter gemeistert werden können.   

Körperhaltung, Flexibilität und Muskelstärke

Anders als bei herkömmlichen Sportübungen, bei denen der Fokus meist auf der Muskelstärkung liegt, trägt Yoga zu kraftvollen Muskeln inklusive Flexibilität bei und verbessert gleichzeitig den Gleichgewichtssinn. Die starke Muskulatur ist nicht nur für das gute Aussehen vorteilhaft, sondern vielmehr essentiell für eine gute Körperhaltung, die Rücken-, Nacken- und Gelenkschmerzen vorbeugt. Insbesondere Menschen, die beruflich oder/und privat viel Zeit vor dem Computer verbringen, weisen oftmals eine schlechte Körperhaltung auf und sollten dem Aufbau von Nacken-, Schulter- und Rückenmuskeln mehr Bedeutung beimessen.

Yoga gegen Osteoporose

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Bewegung, und insbesondere Yoga, die Knochen stärkt und Osteoporose präventiv entgegenwirkt. Viele Posen beim Yoga fordern dazu heraus das eigene Körpergewicht anzuheben und helfen die Muskeln und Knochen der Arme zu stärken, welche  bei Osteoporose besonders verwundbar sind. 

Herz-Kreislauf-Zirkulation

Yoga verbessert die Herz-Kreislauf-Funktionen und senkt den Blutdruck, was wiederum Schlaganfälle, Herzinfarkte sowie allgemeine Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindert. Durch unterschiedliche Übungen wird die Blutzirkulation insbesondere im Kopf und in den Füßen angeregt und mehr Sauerstoff in die Zellen geleitet. Drehbewegungen erzielen, dass venöses Blut aus den inneren Organen fließt und sauerstoffhaltiges Blut hineingelangen kann.  Der Kopf- oder Handstand ermöglichen, dass Blut aus Beinen und Hüfte zurück zum Herz fließen, von wo aus es, mit frischem Sauerstoff angereichert, in die Lungen gelangen kann. Diese Posen sind gut bei geschwollenen Beine sowie Nieren- oder Herzleiden.  Ebenso steigt durch Yoga der Anteil an  Hämoglobin und roten Blutkörperchen, welche für den Sauerstofftransport ins Gewebe verantwortlich sind.

Yoga für ein glückliches Leben

Studien zeigen, dass ein kontinuierliches Praktizieren von Yoga zu einem signifikanten Anstieg des Serotoninspiegels führt, welcher für Glücksgefühle sorgt.  Schlussfolgernd wurde wird davon ausgegangen, dass Yoga das Risiko einer Depression enorm verringert. Infolge des Anstiegs des Serotoninspiegels beseitigt Yoga auch negative Gefühle wie Frustration, Schuld, Bedauern, Ärger und Angst, die zu vielerlei seelischer Erkrankungen sowie zu Migräne, Schlaflosigkeit oder Lupus führen können. 

Frau steht beim Sonnenuntergang glücklich am Meer

Yoga für Gedächtnis und Konzentration

Durch Atemtechniken, Posen und Dehnungsübungen lernt der praktizierende Yogi zu entspannen und zu fokussieren. Dies führt zu einer Verbesserung von Koordination, Intelligenz, Reaktionszeit, Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung bei.  Menschen, die über viele Jahre Yoga praktizieren, weisen die Fähigkeit auf, Probleme einfacher und schneller zu lösen und Informationen gezielter abrufen zu können.

Qi Gong: Gesund durch Ausgeglichenheit und innere Zufriedenheit

Qi Gong Pose einer Frau mit Landschaft im Hintergrund

Qi Gong ist Erholung auf harmonische Art, bei welcher Sie sich auf ihren Körper – insbesondere auf Atmung und Bewegung – konzentrieren und Übungen im Zeitlupentempo bedacht ausführen.

Die Übungen des Qi Gongs führen zu einer Energiegewinnung, stärken die psychische Widerstandskraft und sorgen für Ausgeglichenheit, innere Zufriedenheit und Vitalität. Qi Gong ist Teil der traditionellen chinesischen Medizin und die Behandlungsmethoden arbeiten meist mit dem Energiefluss der Meridiane. Reizvoll ist es für all diejenigen, die etwas für ihre Gesundheit, Beweglichkeit und Ausgeglichenheit tun möchten. Auch für Menschen mit chronischen Erkrankungen – wie beispielsweise Allergien, Asthma oder Migräne – oder körperlichen Leiden wie Schmerzen in Nacken, Rücken- und/oder Schulterpartien ist Qi Gong eine optimale Therapie. Durch die Konzentration und Bewusstmachung der Atmung wird der Geist beruhigt und schwere Gedanken sowie negative Gefühle freigelassen. Da Stress, Angst und andere negative Gefühle oft negative Wirkung auf den Herzschlag und die Magenfunktionen haben, wird mittels Atemübungen und Bewegung ein positiver Gemütszustand erzielt und Magen und Herz entlastet. Außerdem lindert Qi Gong weitere Schmerzen und Leiden und wirkt förderlich für verschiedene Körperfunktionen, Muskeln, Nerven und Organe. So hilft es:

  • Organe und Nerven zu stärken
  • Muskel zu entspannen und Verspannungen aufzuheben
  • Herz- und Blutkreislauffunktionen zu verbessern
  • die Atmung zu verbessern
  • die sexuelle Vitalität wiederzuerlangen
  • Negative Emotionen abzubauen
  • Stress zu lindern

Demzufolge ist Qi Gong ein ausgezeichneter Ausgleich für Bürostuhlakrobaten und andere Stressgeplagte. Sobald die Notwendigkeit der eigenen Aktivität und Bewegung verstanden wird, kann ein positiver Umgang mit chronischen Krankheiten und körperliche Beschwerden stattfinden und durch ein umfangreiches Angebot und vielfältige Möglichkeiten des Qi Gongs Leiden gelindert und die Gesundheit gefördert und bewahrt werden. Auf einer ganzheitlichen Ebene wird durch körperliche Bewegung, einer bewussten Atmung sowie der Konzentration auf die eigenen Körperfunktionen anhand von Meditation neue Kraft getankt, die notwendig für die Bewältigung des stressigen Alltags ist. 

Silhouette einer Frau bei der MeditationWie keine andere Sportart animieren die Meditation und Qi Gong den Laien zur Eigeninitiative, animieren ihn dazu endlich aktiv zu werden und präventiv, intervenierend oder aus Freude an der Bewegung etwas für seine Gesundheit zu tun, seine Lebensdauer zu verlängern und etwas zur Lebensqualität beizutragen. Dadurch, dass ein Kursbesuch oder die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio nicht zwingend notwendig ist und die Übungen beinahe überall ausgeübt werden können, finden viele Anfänger einen leichteren Zugang zu dieser Sportart im Vergleich zu anderen.

Aber nicht nur für die Gesundheit sondern auch für einen schöneren Körper ist das Qi Gong nützlich. Eine besondere Variante des Qi Gongs, das Duft-Qi-Gong, welches zum medizinischen Qi Gong zählt, wird bei allen Arten von Hautkrankheiten eingesetzt und erzielt dabei gute Erfolge. Erfreulicherweise scheinen die Qi Gong Übungen auch bei einer der bekanntesten und lästigsten Stoffwechselkrankheit bei Frauen zu helfen: der Cellulite. Durch Atem- und Bewegungsübungen des Qi Gongs sollen die Lebensenergie in Fluss geraten und Akkupunkturpunkte stimulieren und die Übungen des Qi Gongs werden Störungen im Meridiansystem aufgehoben. Da Fettanlagerungen im Gewebe als Störung definiert wird, lösen sich diese und verbessern die Cellulite. Diese Behandlungsmethode gegen Cellulite/Orangenhaut wird bereits seit Jahrhunderten in der traditionellen chinesischen Medizin angewandt und ist den Cellulite Behandlungsmethoden der modernen Schulmedizin weit voraus und zudem weitaus kostengünstiger und praktischer, da sich die natürliche Cellulite Behandlung zu Hause nach eigenem Zeitplan durchführen lässt. Glücklicherweise gibt es immer mehr Heilpraktiker und Naturmediziner, welche die heilenden Wirkungen des Qi Gong und der Meditation erkennen und diese auch erfolgreich gegen Cellulite und andere Hautkrankheiten einsetzen. Bei der nächsten Suche nach Tipps gegen Cellulite lohnt es sich also einen entsprechenden alternativen Mediziner zu Rate zu ziehen.

Anleitung zum Meditieren für Anfänger

Frau in weiß gekleidet meditiert im Freien

Meditation hat zahlreiche Vorteile und ist schon längst keine Tätigkeit mehr, die ausschließlich von sehr spirituellen Menschen betrieben wird. Um den Einstieg in die Meditation zu erleichtern kannst du dieser Anfängeranleitung folgen. Viel Erfolg!

Suche dir zunächst einen ruhigen und halbdunklen Raum, wo Du dich entspannen kannst und nicht durch äußere Einflüsse abgelenkt wirst. Falls leise Musik und eine Kerze dich entspannt, kannst Du diese einsetzen. Nehme dir einen Moment Zeit, um eine bequeme Position zu finden. Diese kann für den Anfang liegend oder sitzend sein. Falls Du lieber sitzt, versichere dich, dass dein Rücken aufrecht ist, deine Beine flach auf den Boden aufliegen und deine Hände auf deinen Oberschenkeln ruhen.

Schließe nun deine Augen. Atme tief und langsam durch deine Nase ein und durch deinen Mund wieder aus. Konzentriere dich vollständig auf deine Atmung und versuche dabei an nichts anderes zu denken. Dies ist der schwierigste Teil der Meditation, da wir uns leicht durch Geräuschkulissen oder unsere eigenen Gedanken ablenken lassen. Versuche diese Ablenkungsfaktoren vollständig auszublenden und fokussiere dich verstärkt auf deine Atmung. Merke wie sich dein Brustkorb beim Einatmen weitet und hebt und versuche mit jedem Ausatmen zu fühlen wie die Spannungen deinen Körper verlassen.

Führe den rhythmischen Atemkreislauf weiter fort, aber versuche nicht die Zirkulation zu verlangsamen oder zu beschleunigen.  Wenn Du einen gleichbleibenden Rhythmus einhalten kannst, halte nach dem nächsten Einatmen deinen Atem für 3 Sekunden an und zähle leise bis 5 während Du ausatmest. Dadurch wird dein Ausatmen verlangsamt. Führe den Atemkreislauf für eine Weile fort bis Du dich vollständig entspannt fühlst.

Steine liegen im Gleichgewicht aufeinander

Möchtest Du lediglich entspannen und deinen Akku wieder aufladen und dabei die Außenwelt für einige Minuten ausblenden, dann verharre in dieser Position und erlaube deinem Körper nach circa 20 Minuten wieder in den Wachzustand zurückzukehren.

Falls Du weiter gehen möchtest und soweit bist, visualisiere vor deinem inneren Auge etwas das dir Freude bereitet. Dies kann eine Tätigkeit (Sport, Gartenarbeit),  eine bedeutende Freundschaft, das Zusammensein mit der Familie oder ein Urlaubsort oder das Reisen selbst sein. Dabei sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist es, dass Du ein ausdrucksstarkes Bild deiner Eindrücke vor deinem inneren Auge visualisierst. Stelle dir dabei vor, wie Du dabei glücklich bist und wie es dich mit Energie nährt. Verbinde das Bild mit den positiven Gefühlen und halte diese Verbindung. Es ist wichtig die Gefühle einzubringen, um die Verbindung im Unterbewusstsein zu etablieren, sodass man darauf zurückgreift.

Beispiel: Als Beispiel können wir die Tätigkeit des Meditierens oder Yoga nehmen. Visualisiere wie das Meditieren oder Yoga dich mit Freude erfüllt und dir neue Kraft und Energie gibt. Nehme dir dafür die Zeit, die Du benötigst und lasse  deine Vorstellung und deine Gefühle wirken.

Sobald Du die Visualisierung gemeistert hast, spreche eine Affirmation aus, um nochmals durch Worte deine Gefühle mit der Imagination zu verknüpfen. Spreche dir die Verse in der Gegenwartsform leise und langsam, zehn Mal – wie dein eigenes Mantra – vor.  Sage es aus Überzeugung und mit Selbstvertrauen. Male die Worte regelrecht in dein Unterbewusstsein ein, wenn Du sie dir vorsprichst:

  • Ich liebe das Meditieren und Entspannen.
  • Ich fühle mich nun inspiriert und motiviert.
  • Ich verdiene es gesund und entspannt zu sein.
  • Ich liebe meine Meditation

Dies ist ein Beispiel für eine Visualisierung und eine Affirmation und kann individuell an die eigenen Absichten und Ziele angepasst werden.

Tut dir das Meditieren gut? Dann geh doch noch einen Schritt weiter und wirf einen Blick auf das traditionelle Qi Gong.

5 Tipps gegen Stress

Wegweiser mit blauem Stress und grünem Relax Schild in unterschiedliche Richtungen

Die Ursachen für Stress können äußerlich oder innerlich bedingt sein. Häufig sind äußere Umstände dafür verantwortlich, doch oftmals sind wir es selbst, die sich unter Stress setzen. Burnout, Depressionen, Unruhe und Ängste sind nur einige der Konsequenzen einer dauerhaften Anspannung. Ungeachtet dessen, wo die Ursachen liegen, können wir Gesundheitsschäden entgegenwirken, indem wir unserem angespannten Körper und Geist Entspannungsphasen gewähren. 

Es gibt unterschiedliche Methoden, die in Alltag- und Berufsleben integrierbar sind, um ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Muse, An- und Entspannung, Erholung und Vollgas zu erzielen. Es ist Zeit deren positive Effekte einmal auf die Seele wirken zu lassen!

Bewegung für seelisches Wohlbefinden 

Die Verbesserung der Vitalität und der Herz-Kreislauf-Funktionen sowie das Hervorrufen von Glücksgefühle, welche ein Depressionsrisiko reduzieren, sind nur einige der vielen positiven Effekte körperlicher Bewegung. Probieren Sie es doch einmal mit Yoga, Pilates, Autogenem Training, Qi Gong oder Tai Chi, um ihrem Körper Bewegung und Entspannung zu genehmigen. Einige Techniken dieser Sportarten sind einfach in Alltagsituationen anwendbar: im Büro, im Stau, im Supermarkt oder auf der Zugheimfahrt.  Besonders alltagstauglich ist die Edmond Jacobsen-Methode: Entspannung durch Anspannung. Ansonsten kann auch ein Abendspaziergang oder eine Wochenendwanderung bereits Wunder bewirken.

Gesunde Ernährung

Stress kann zu Appetitlosigkeit oder unkontrolliertem Essensverhalten führen. Es muss keine Wunderdiät nötig sein, um wesentliche Ernährungsfehler zu vermeiden. Ausschlaggebend ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung, um Stress entgegenzuwirken. Besonders Gemüse hübsch angerichtet für eine gesunde ErnährungObst und Gemüse mit Vitamin C und E, aber auch Provitamin Betacarotin, Kalium, Magnesium, Eisen sowie die Mineralstoffe und Spurenelemente Selen und Zink sind Stresskiller.  Ferner sollte man mit einem herzhaften Frühstück in den Tag starten und am Abend eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen.  Besonders Berufstätige neigen dazu abends schwer verdauliche Gerichte zu essen. Besser ist es, über den Tag verteilt leichte Mahlzeiten zu wählen und häufiger nach Früchten, Salat und Joghurt zu greifen. Außerdem sollte auf den übermäßigen Konsum von Zucker (Softgetränke, Süßigkeiten), Fett und Kohlenhydraten (Brot, Nudelgerichten, Pizza) verzichtet werden und häufiger ein Reisgericht gewählt werden.

Perfektionismus abschalten

Nobody is perfect“ und deswegen können wir es nicht ALLEN recht machen. Gestehen wir es uns doch einmal ein – unsere strengsten Kritiker sind wir selbst. Lösen wir uns von dem Gedanken alles perfekt und jeden permanent glücklich machen zu wollen. Sicherlich ist es zufriedenstellend sein Bestes zu geben und ehrgeizig zu sein. Doch falls es nicht möglich ist, sagen Sie auch manchmal NEIN und dafür häufiger JA zu Auszeiten mit Freunden oder Familie, bei denen Sie sich entspannen können.   

Meditation

Durch vielerlei äußerer Umwelteinflüsse (Medien, Verkehr etc.) in unserem Alltag werden wir regelrecht mit Stimuli bombardiert und verlernen zu fokussieren. Die Meditation ist eine exzellente Methode, welche es dem Geist ermöglicht sich auf positive Eindrücke zu konzentrieren und somit eine Kontrolle und positive Veränderung von mentalen Prozessen zu erzielen. Dadurch, dass es unzählige Meditationstechniken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden gibt, sollte für jedermann etwas dabei sein. Wer sich zunächst langsam auf das Meditieren einlassen möchte, sollte es zunächst mit einer gedanklichen Traumreise versuchen. Für Fortgeschrittene oder besonders Interessierte empfiehlt sich außerdem das Qi Gong.

Zeitmanagement

Zeit ist der Hauptfaktoren für Stress, daher ist ein gutes Zeitmanagement mit effektiver Prioritätensetzung ungemein wichtig, um Alltags- und Berufsleben entspannter zu meistern. Machen Sie sich To-Do-Listen oder Memos, denn es verleiht Ihnen ein gutes Gefühl Dinge von der Liste zu streichen. Achten Sie auf eine gesunde Balance hinsichtlich zeitraubender Tätigkeiten – wie Fernsehen, Surfen im Internet, Telefonieren oder Shoppen.

Mehrere Uhren symbolisieren Zeitmangel und Stress

Schieben Sie unliebsame Erledigungen nicht auf. „Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen“, mag klingen wie Großmutters warnende Worte, doch sie haben Bedeutung für unser schnelllebiges 20. Jahrhundert. Tendenziell neigt man dazu Verpflichtungen, wie Briefverkehr, Telefonate oder Büroarbeit aufzuschieben, doch sollten Sie diese schnellstmöglich erledigen.

Copyright © 2017 www.allesistschwingung.de | Impressum & Datenschutz | Theme - Romangie.